Reiseplan · 10 Tage · 51 Orte
10 Tage Kykladen
Zehn Tage über drei Kykladeninseln: erst die Caldera von Santorin mit Oia, Akrotiri und den Weinbergen um Pyrgos, dann die Bergdörfer und Weststrände von Naxos, zuletzt Mykonos mit einem ganzen Tag auf Delos.
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Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft über der Caldera
Anreise nach Santorin
Hotel-Check-in
Fira liegt hoch am Kraterrand: Busbahnhof, Bäckereien und der Kaldera-Weg sind zu Fuß erreichbar, die Zimmer nach hinten sind die ruhigeren.
Kaldera-Pfad von Fira nach Firostefani
Gepflasterter Weg direkt an der Abbruchkante entlang, mit Blick auf den Vulkankegel Nea Kameni und die ankernden Schiffe tief unten.
Aussichtsterrasse von Firostefani
Die Kirche Agios Gerasimos steht auf einem Vorsprung, von dem aus man Fira, Imerovigli und die ganze Bucht auf einmal sieht.
Abends: Bar-Gasse Erythrou Stavrou in Fira
Die Gasse hinter der Kathedrale reiht Weinbars und kleine Lokale aneinander und füllt sich erst nach Sonnenuntergang.
Tag 2Oia und der Norden der Insel
Baxedes-Strand
Langer, kaum bebauter Kiesstrand an der Nordküste mit Tamarisken als Schattenspender und ruhigerem Wasser als im Süden.
Dorf Finikia
Zehn Gehminuten östlich von Oia, ein Talkessel aus alten Winzerhäusern, in dem nichts für Touristen hergerichtet wurde.
Marinemuseum von Oia
In einem alten Kapitänshaus erzählen Schiffsmodelle, Logbücher und Fotos von der Zeit, als Oia von der Handelsflotte lebte.
Byzantinische Burgruine von Oia
Vom Mauerrest des Kastells fällt der Blick über die weißen Höhlenhäuser bis zur Insel Thirasia gegenüber.
Ammoudi-Bucht
Rund 280 Stufen führen vom Dorf hinunter zum roten Felsenhafen mit seinen Fischbooten und dem Sprungfelsen gegenüber.
Abends: Marmara-Gasse in Oia
Die marmorne Hauptgasse ist nach dem Sonnenuntergang beleuchtet und leer genug, um die Fassaden wirklich zu sehen.
Tag 3Akrotiri und die schwarze Südküste
Leuchtturm Akrotiri
Am äußersten Südwestzipfel steht der Leuchtturm von 1892 über den Klippen, mit Sicht auf die gesamte Kraterbucht.
Roter Strand
Eine rostrote Lavawand stürzt direkt in türkises Wasser; der Blick vom Aussichtspunkt ist eindrucksvoller als der schmale Strand selbst.
Ausgrabungsstätte Akrotiri
Unter einem Schutzdach steht eine bronzezeitliche Stadt mit zweistöckigen Häusern und Straßenzügen, die der Vulkanausbruch 1600 v. Chr. konserviert hat.
Vlychada-Strand
Vom Wind ausgewaschene weiße Kliffs stehen wie Mondlandschaft hinter dem dunklen Kiesstrand.
Tomatenmuseum in Vlychada
Die alte Tomatenmarkfabrik von 1945 steht mit Kesseln und Dosenpressen, wie sie 1981 stillgelegt wurde.
Abends: Yachthafen von Vlychada
Der kleine Marinahafen bleibt abends einheimisch: ein paar Tische am Wasser, Fischer beim Netzflicken, kein Ausflugsbetrieb.
Tag 4Weinberge, antikes Thera und Kamari
Antikes Thera auf dem Mesa Vouno
Auf 360 m Höhe liegen Agora, Theater und Wohnhäuser der dorischen Stadt auf einem Bergrücken zwischen zwei Buchten.
Strandpromenade von Kamari
Schwarzer Kiesstrand unter der senkrechten Felswand des Mesa Vouno, mit einer autofreien Promenade dahinter.
Weingut Santo Wines
Auf der Terrasse über der Caldera werden Assyrtiko und Vinsanto aus den bodennah gewundenen Korbreben der Insel ausgeschenkt.
Bergdorf Pyrgos
Vom venezianischen Kastro auf dem Gipfel überblickt man beide Küsten; die Gassen darunter steigen ringförmig um den Fels.
Abends: Kastelli-Gasse von Emporio
Das mittelalterliche Labyrinth von Emporio ist abends beleuchtet und fast leer — die Häuser bilden selbst die Festungsmauer.
Tag 5Überfahrt nach Naxos und die Chora
Weiterreise nach Naxos
Hotel-Check-in
Portara am Hafen von Naxos
Das freistehende Marmortor eines nie vollendeten Apollon-Tempels von 530 v. Chr. steht auf der Hafeninsel Palatia.
Kastro von Naxos-Stadt
Die venezianische Oberstadt mit Wappen über den Türschwellen, dem Turm Glezos und einer katholischen Kathedrale mitten im Wohnviertel.
Archäologisches Museum von Naxos
Im ehemaligen Jesuitenkolleg stehen kykladische Marmoridole aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. in Reih und Glied.
Strand Agios Georgios
Flach abfallender Stadtstrand südlich des Hafens, ideal für ein spätes Bad ohne Anfahrt.
Abends: Hafenpromenade von Naxos-Stadt
Die Uferstraße Protodikiou füllt sich nach Sonnenuntergang mit Einheimischen; von hier leuchtet die Portara herüber.
Tag 6Bergdörfer im Inselinneren
Marmordorf Apeiranthos
Die Gassen sind komplett mit Marmorplatten gepflastert; die Bewohner sprechen einen eigenen, kretisch gefärbten Dialekt.
Archäologisches Museum von Apeiranthos
Kleines Dorfmuseum mit geritzten Marmorplatten aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., die Jäger und Boote zeigen.
Dorf Filoti
Größtes Bergdorf der Insel, in Terrassen am Fuß des Zas gebaut, mit Platanenplatz und Blick über die ganze Tragea.
Panagia Drosiani bei Moni
Eine der ältesten Kirchen der Ägäis aus dem 6. Jahrhundert, mit übereinanderliegenden Freskenschichten in den Felsenkuppeln.
Bergdorf Chalki
Alter Hauptort der Tragea-Ebene: Zitronenlikör-Destillerie Vallindras, Olivenhaine und ein paar byzantinische Kirchen zwischen den Turmhäusern.
Abends: Dorfplatz von Filoti
Unter der großen Platane sitzen abends die Alten beim Kafenion, während die Kirche Panagia Filotitissa angestrahlt wird.
Tag 7Tempel, Kouroi und die Weststrände
Strand Agia Anna
Feiner heller Sand hinter einem kleinen Fischerhafen, mit Tavernen direkt an der Wasserlinie.
Plaka-Strand
Vier Kilometer Dünenstrand mit Zedernbüschen, weitgehend unbebaut und flach genug zum Weitwaten.
Kap Mikri Vigla
Felsvorsprung zwischen zwei Buchten: nördlich zerren die Kitesurfer im Meltemi, südlich liegt es windgeschützt.
Tempel der Demeter bei Sangri
Ein aus Originalteilen wiederaufgerichteter Marmortempel von 530 v. Chr., einsam über Gerstenfeldern gelegen.
Kouros von Flerio bei Melanes
Eine gut sechs Meter lange, unvollendete Jünglingsstatue liegt seit der Antike im Steinbruchgarten, wo sie brach.
Abends: Strandbars von Agios Prokopios
Die Uferzeile hinter dem Strand bleibt bis spät geöffnet, mit Blick zurück auf die Lichter der Chora.
Tag 8Überfahrt nach Mykonos und die Chora
Weiterreise nach Mykonos
Hotel-Check-in
Klein-Venedig
Kapitänshäuser mit hölzernen Balkonen stehen direkt in der Brandung; bei Wind spritzt die See auf die Terrassen.
Panagia Paraportiani
Fünf ineinandergebaute Kapellen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, weiß gekalkt zu einer einzigen geschwungenen Skulptur.
Archäologisches Museum von Mykonos
Zeigt vor allem die Funde von Rheneia, dazu den auf Mykonos gefundenen Vorratskrug mit einer der ältesten bekannten Darstellungen des Trojanischen Pferdes.
Windmühlen von Kato Mili
Sieben runde Mühlen mit Strohdach stehen auf dem Hügel über der Stadt und mahlten bis ins 20. Jahrhundert Getreide für die Schiffe.
Strand Megali Ammos
Der Stadtstrand südwestlich der Chora, in fünfzehn Gehminuten zu erreichen und am Nachmittag windgeschützt.
Abends: Matogianni-Gasse
Die schmale Hauptgasse der Chora mit Bars, Schmuckläden und den bekannten Pelikanen, die abends noch herumlaufen.
Tag 9Delos und das Inselinnere
Ausgrabungsstätte Delos
Die unbewohnte Insel war Heiligtum des Apollon und Handelsplatz für 25.000 Menschen; Theaterviertel, Häuser mit Mosaiken und Tempelbezirk liegen offen.
Löwenterrasse von Delos
Auf der Terrasse über dem heiligen See stehen die Kopien der naxischen Marmorlöwen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr.
Archäologisches Museum von Delos
Hier stehen die Originale der Löwen sowie Skulpturen und Hausinventar aus der hellenistischen Handelsstadt.
Kloster Panagia Tourliani in Ano Mera
Barocker Marmorglockenturm und eine geschnitzte Ikonostase aus Florenz hinter weißen Mauern am Dorfplatz.
Strand Agios Sostis
Unerschlossene Bucht im Norden ohne Liegen und Strom, dafür mit klarem Wasser und Blick auf Tinos.
Abends: Dorfplatz von Ano Mera
Der einzige echte Dorfplatz der Insel: Tische unter Bäumen vor dem Kloster, ohne den Trubel der Chora.
Tag 10Letzte Bucht und Abreise
Strand Ornos
Geschützte Bucht mit ruhigem Wasser, zehn Autominuten vom Flughafen — der praktischste letzte Badeplatz.
Bucht Agios Ioannis
Von der kleinen Kapelle am Hang schaut man über die Meerenge direkt auf Delos, wo du gestern unterwegs warst.
Abreise ab Mykonos
Mach daraus deine Reise
Tiagro öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





